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Titelblatt mit Skifahrer

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Titelblatt der Paralympics-Zeitung vom 18. März 2010

Paralympics Zeitung 2010

Vancouver - Ein einzigartiges Erlebnis

Am Ende fällt die Bilanz auf allen Seiten positiv aus: Die deutschen Paralympioniken waren in Vancouver ungeheuer erfolgreich. Sie fuhren mit 13 Gold-, fünf Silber- und sechs Bronzemedaillen nach Hause. Die Atmosphäre der Spiele  und die Gastfreundschaft der Kanadier haben viele Teilnehmer und Besucher beeindruckt und begeistert. Sir Philipp Craven, Präsident des Internationalen Paralympischen Komittes (IPC) sprach von "magischen Spielen. Einer wunderbaren Erfahrung für jeden, der dabei war."

Das bestätigten auch die 17 Schülerredakteure in der letzten Ausgabe "ihrer" Paralympics Zeitung – einem Projekt der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und des Berliner "Tagesspiegel". Deutsche und kanadische Jugendliche bildeten ein gutes Team. Kälte, Müdigkeit und ungewohnte Arbeitsbedingungen konnten der  partnerschaftlichen Atmosphäre in der jungen Redaktion keinen Abbruch tun. Interviews wurden gemeinsam geführt, Artikel gemeinsam geschrieben. "Die Deutschen sind als Fremde gekommen, aber sie fahren als Freunde", sagte eine kanadische Teilnehmerin des Projektes.

Die Jugendlichen empfanden die journalistische Arbeit als spannende Herausforderung und genossen die Begegnungen, die ihnen die Spiele boten. "Die Paralympischen Spiele sehen zu können, war ein einzigartiges Erlebnis", schreibt die deutsche Schülerin Leonie. "Ich habe so viele interessante Leute kennengelernt. Dafür bin ich dankbar. Die behinderten Sportler haben uns etwas sehr wertvolles gelehrt: Die Menschen zu sehen, nicht ihre Rollstühle."

Mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement haben die Schülerredakteure ihre Leser und die Verantwortlichen beeindruckt. "Wir brauchen noch mehr so gute Geschichtenerzähler wie diese Schüler, die den Kanadiern erklären, wie inspirierend paralympischer Sport Spaß ist", sagte  Vancouvers Bürgermeister Gregor Robertson. "Ein wunderbares internationales Projekt" nannte auch Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, die Paralympics Zeitung und lobte die tollen, mitreißenden Texte der Jugendlichen.

Die nächste Paralympics Zeitung soll dann 2012 erscheinen: zu den paralympischen Sommerspielen in London.

Hintergrund

Die Paralympics Zeitung ist eine von Schülerreportern aus unterschiedlichen Ländern zu den Paralympischen Spielen erstellte Zeitung. Schüler/innen aus Deutschland bilden zusammen mit Schülern aus dem Gastgeberland der Paralympics die internationale Zeitungsredaktion. Gemeinsam gestalten die jungen Journalisten den Inhalt der Zeitung. Die Paralympics Zeitung erscheint mehrsprachig sowohl am Austragungsort als auch in Deutschland.

Für Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), ist die Paralympics Zeitung "eine ideale Möglichkeit, flächendeckend über die große Bedeutung des Sports in der Rehabilitation zu informieren". Rehabilitation ist neben der Prävention die zweite zentrale Aufgabe der gesetzlichen Unfallversicherung. 

Die DGUV unterstützt das Projekt seit der ersten Ausgabe der Paralympics Zeitung in Athen 2004. Herausgeber der Paralympics Zeitung ist "Der Tagesspiegel", der die Schülerreporter auch journalistisch betreut. Die Jugendlichen berichten aus nächster Nähe von den Paralympischen Sportwettbewerben, führen Interviews mit Athleten, Politikern und anderen interessanten Persönlichkeiten.

Vorläufer:  Paralympics Zeitung Athen, Turin und Beijing

Das Schülerprojekt wurde zu den Sommerspielen in Athen 2004 initiiert. In Turin 2006 entwickelte sich die Zeitung zu einem europäischen Projekt. Schüler aus vier europäischen Ländern berichteten in ihren Muttersprachen von den Winterspielen in Italien. Die Zeitung wurde mit dem Sprachenpreis der Europäischen Kommission ausgezeichnet.

Mit ihrer Berichterstattung über die Paralympischen Spiele von Beijing 2008 wurde die Paralympics Zeitung zu einem internationalen Projekt. 18 Jugendliche  aus Berlin, darunter eine Britin, eine Französin, eine Italienerin und ein Spanier, arbeiteten gemeinsam mit 18 chinesischen Schülern. Vier Ausgaben der Zeitung erschienen während der Paralympics im September 2008 in Peking und in Berlin.