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Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (li) übergibt gemeinsam mit Prof. Dr. Helmut Lill, Leitender Chefarzt der BG Abteilung im Diakoniekrankenhaus Friederikenstift zurück an die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Marina Schröder (Bild: Pleßmann)
Kliniktour endet in Hannover mit Spitzensport
Marina Schröder, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), beendete am 07. November 2010 im Convention Center der Messe Hannover feierlich die BG Kliniktour 2010. Mehr als 150 Gäste, darunter Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler, Katarina Witt, Politiker, viele Paralympische Sportler und Funktionäre des Sports für Menschen mit Behinderung, waren gekommen, um über die Bedeutung des Sports im Rahmen einer erfolgreichen Rehabilitation zu sprechen und für ihn zu werben. Die letzte Station der Kliniktour fand im Rahmen der Internationalen Rollstuhltanz-Weltmeisterschaften statt. Eingeladen hatte das Diakoniekrankenhaus Friederikenstift, das unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Helmut Lill eine Belegabteilung des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Hamburg führt.Nachdem Sir Philipp Craven bereits die Auftaktveranstaltung der BG Kliniktour 2010 im Januar auf der Zugspitze besucht hatte, ließ es sich der Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees nicht nehmen, auch beim Abschluss der Tour dabei zu sein. Es war ihm ein besonderes Anliegen, nicht nur die herausragende Tanzveranstaltung zu präsentieren, sondern auch die anwesenden Paralympics-Athleten zu würdigen: „An diesen herausragenden Athleten sieht man, was der Sport in der Rehabilitation bewirken kann“. Holger Nikelis, der in der vergangenen Woche in Südkorea die Weltmeisterschaft im Rollstuhltischtennis gewonnen hat, war sichtlich gerührt über die lobenden Worte des Präsidenten. Nach einem Badeunfall hatte der damals 17-Jährige Nikelis in der Rehabilitation in einem BG-Unfallkrankenhaus mit dem Sport begonnen und so seine Leidenschaft für Tischtennis auf eine andere Ebene gebracht. Als einer von 14 Paralympischen Athleten im DGUV-Team möchte er als Botschafter der BG Kliniktour Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind, Mut machen.
Friedhelm-Julius Beucher, Präsident des DBS und Katarina Witt, Vorsitzende des Kuratoriums München 2018 werben für die deutsche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2018. (Bild: Pleßmann)
Zu Gast in Hannover war auch Katarina Witt, die Vorsitzende des Kuratoriums der Bewerbungsgesellschaft München 2018.
Sie betonte, wie wichtig Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland für die Athleten aber auch allgemein für
den Sport von Menschen mit Behinderung sind: „Wir bewerben die Olympischen Spiele und Paralympics gleichzeitig
und das wollen wir auch sehr deutlich machen bei unserer Bewerbung für München 2018.“ Vancouver habe das Anfang
des Jahres beispielhaft umgesetzt, so Witt weiter: „Das ist auch für uns der richtige Weg.“
Friedhelm-Julius Beucher, der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, setzte an diesem Punkt an und unterstrich die wichtige Signalwirkung von paralympischen und anderen großen Wettbewerben im Behindertensport. Neben dem Spitzensport solle man aber den Behindertensport in seiner Breite nicht vergessen, betonte Beucher. 470.000 Menschen sind Mitglieder in seinem Verband. Nur wenige von ihnen trainieren für Medaillen, aber alle dürfen sich durch die Anerkennung, die die Paralympischen Athleten erfahren, unterstützt fühlen. Denn noch immer werden Sportler mit und ohne Behinderung in der Öffentlichkeit sehr unterschiedlich wahrgenommen.
Auch Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler folgte der Einladung nach Hannover. Er lobte die Arbeit der BG-Kliniken in Deutschland: „Dort wird Großartiges für die Patienten und Patientinnen geleistet, besonders in der Rehabilitation.“ Das Motto der Kliniktour "Bewegung verbindet" sieht Rösler als Ansporn und Aufgabe: „Sport ist eine prima Möglichkeit, Menschen zusammen zu bringen, egal, woher sie kommen. In Bezug auf die Fragen der Inklusion haben wir schon einiges erreicht, aber wir müssen auf diesem Weg auch weiter gehen." Aus diesem Grund unterstütze er Paralympische Sportereignisse in Deutschland ganz besonders: „Sie sind sehr wichtig für das Land, denn sie machen deutlich, dass wir Sport umfassend verstehen“. Rösler ließ es sich im Anschluss an die Kliniktour-Veranstaltung nicht entgehen, noch die Finaltänze der WM zu verfolgen.
Friedhelm-Julius Beucher, der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, setzte an diesem Punkt an und unterstrich die wichtige Signalwirkung von paralympischen und anderen großen Wettbewerben im Behindertensport. Neben dem Spitzensport solle man aber den Behindertensport in seiner Breite nicht vergessen, betonte Beucher. 470.000 Menschen sind Mitglieder in seinem Verband. Nur wenige von ihnen trainieren für Medaillen, aber alle dürfen sich durch die Anerkennung, die die Paralympischen Athleten erfahren, unterstützt fühlen. Denn noch immer werden Sportler mit und ohne Behinderung in der Öffentlichkeit sehr unterschiedlich wahrgenommen.
Auch Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler folgte der Einladung nach Hannover. Er lobte die Arbeit der BG-Kliniken in Deutschland: „Dort wird Großartiges für die Patienten und Patientinnen geleistet, besonders in der Rehabilitation.“ Das Motto der Kliniktour "Bewegung verbindet" sieht Rösler als Ansporn und Aufgabe: „Sport ist eine prima Möglichkeit, Menschen zusammen zu bringen, egal, woher sie kommen. In Bezug auf die Fragen der Inklusion haben wir schon einiges erreicht, aber wir müssen auf diesem Weg auch weiter gehen." Aus diesem Grund unterstütze er Paralympische Sportereignisse in Deutschland ganz besonders: „Sie sind sehr wichtig für das Land, denn sie machen deutlich, dass wir Sport umfassend verstehen“. Rösler ließ es sich im Anschluss an die Kliniktour-Veranstaltung nicht entgehen, noch die Finaltänze der WM zu verfolgen.
Die mehrfachen deutschen Meister Andrea Naumann und Jean-Marc Clément vom RSC Frankfurt bei den Latein-Wettkämpfen der Weltmeisterschaften im Rollstuhltanz in Hannover 2010. (Bild: Pleßmann)
Unter den Gästen der BG Kliniktour waren außerdem Dr. Christoph Bergner, Parlamentarischer Staatssekretär im
Bundesministerium des Inneren, sowie Ministerialrat Ernst A. Denneborg. Auch Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter der
Bundesregierung, diskutierte in Hannover mit.
Die BG Kliniktour, die an allen berufsgenossenschaftlichen Kliniken Station machte, wurde vom Deutschen Rollstuhl-Sportverband e.V. (DRS) im Auftrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK) organisiert. Marina Schröder, amtierende Vorstandsvorsitzende der DGUV, erläuterte zum Hintergrund der BG Kliniktour: „Es geht auch darum, das ganzheitliche Behandlungskonzept der gesetzlichen Unfallversicherung und der BG Kliniken bekannt zu machen: Nämlich eine hoch spezialisierte Medizin mit einer möglichst umfassenden Betreuung der Patienten zu verbinden - und das aus einer Hand.“
Zum Abschluss der Veranstaltung nahm Marina Schröder den Staffelstab, das Symbol der durch Deutschland geführten Tour, wieder entgegen. Im Namen der DGUV dankte sie allen Beteiligten, insbesondere den Sportlern und Sportlerinnen, für ihr Engagement und kündigte die nächste Kliniktour an: „2012 wird es die nächste Kliniktour geben. Ich freue mich darauf. Denn für mich persönlich war die Tour 2010 eine große Bereicherung. Ich habe viel gelernt und durfte beeindruckende Menschen kennen lernen.“ In diesem Sinne lud sie im Anschluss alle Gäste zu den Finaltänzen der Rollstuhltanz-WM ein.
Die BG Kliniktour, die an allen berufsgenossenschaftlichen Kliniken Station machte, wurde vom Deutschen Rollstuhl-Sportverband e.V. (DRS) im Auftrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK) organisiert. Marina Schröder, amtierende Vorstandsvorsitzende der DGUV, erläuterte zum Hintergrund der BG Kliniktour: „Es geht auch darum, das ganzheitliche Behandlungskonzept der gesetzlichen Unfallversicherung und der BG Kliniken bekannt zu machen: Nämlich eine hoch spezialisierte Medizin mit einer möglichst umfassenden Betreuung der Patienten zu verbinden - und das aus einer Hand.“
Zum Abschluss der Veranstaltung nahm Marina Schröder den Staffelstab, das Symbol der durch Deutschland geführten Tour, wieder entgegen. Im Namen der DGUV dankte sie allen Beteiligten, insbesondere den Sportlern und Sportlerinnen, für ihr Engagement und kündigte die nächste Kliniktour an: „2012 wird es die nächste Kliniktour geben. Ich freue mich darauf. Denn für mich persönlich war die Tour 2010 eine große Bereicherung. Ich habe viel gelernt und durfte beeindruckende Menschen kennen lernen.“ In diesem Sinne lud sie im Anschluss alle Gäste zu den Finaltänzen der Rollstuhltanz-WM ein.

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