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Bild: Gerd altmann / PIXELIO
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Dr. Edith Perlebach
Stabsbereich Prävention
Bereich “Demographie und gesellschaftlicher Wandel“
Telefon: 02241 231-1372
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Demographischer Wandel
Die Entwicklung der Weltbevölkerung wird mit Hilfe der Bevölkerungsvorausberechnung beobachtet und analysiert. In internationalen Vergleich wies Deutschland bereits in den siebziger Jahren die niedrigste Geburtenrate der Welt auf. Dieser Trend setzte sich in den folgenden Jahrzehnten auch in den anderen europäischen Ländern durch. Derzeit gibt es in Europa prozentual zur Gesamtbevölkerung ebenso viele junge (<15 Jahre) wie ältere (> 65 Jahre) Menschen. Der Anteil liegt jeweils bei 16 %.Die kollektive Alters-, Unfall- und Krankenversicherung in Deutschland wurde in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts durch die Bismarckschen Sozialreformen eingeführt. Die Grundlage dieses Sozialsicherungssystems beruht auf einem zahlenmäßig ausgeglichenen Verhältnis zwischen den zu versorgenden Kindern und älteren Menschen und der mittleren Altersgruppe, die diese Versorgungsleistung erwirtschaften muss. Durch die Schrumpfung und Alterung der heutigen Gesellschaft entsteht ein Ungleichgewicht, das in seinen Auswirkungen durch Entwicklungen des Arbeitsmarktes verschärft werden kann. Verluste des materiellen Wohlstands für den einzelnen und die Gesellschaft sind die Folge.
Um diese Entwicklung aufzuhalten, werden gegenläufige politische Strategien in Europa und in Deutschland eingesetzt. Dazu gehören auch die Bemühungen, das Potential an erwerbsfähigen Personen besser auszuschöpfen, um mehr Menschen ins Erwerbsleben zu integrieren und langfristig im Erwerbsleben zu halten.
Die Gestaltung der Arbeit erhält dabei eine wesentliche Bedeutung. Ausgehend von Analysen der im alter beim Menschen zunehmenden Stärken und Schwächen wurden im Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG) Musterarbeitsplätze in den Bereichen Montage- und Bildschirmarbeit entwickelt. Diese Arbeitsplätze wurden unter Beachtung der grundlegenden arbeitswissenschaftlichen und ergonomischen Erkenntnisse aufgebaut und erprobt. Es zeigt sich, dass bereits durch die gute ergonomische Gestaltung die meisten im Alter nachlassenden körperlichen Leistungen oder Fähigkeiten kompensiert werden und somit Prävention für alle Generationen erreicht wird.
Weiterführende Informationen:
Die Arbeitswelt im demografischen Wandel
Bundeszentrale für
politische Bildung
Europäische
Kommission
Downloads
- Nr. 3016: Arbeitsplatzgestaltung für ältere Arbeitnehmer
- Nr. 3026: Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen für ältere Arbeitnehmer
- KMU-Schriftenreihe: Die Mischung macht´s: Jung und Alt gemeinsam bei der Arbeit
- Brochure for small and medium-sized
businesses:
The secret´s in the mix: Young and old work together - industry and the service and public sectors

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