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Titelbild der Broschüre: Neue Formen der Arbeit - 5 Schritte zur Kundenorientierung
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Neue Formen der Arbeit
Wir leben in einer Dienstleistungsgesellschaft. Der Übergang von der Industrie-, zur Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft ist die Voraussetzung und gleichzeitig die Folge des Wandels der Arbeitswelt. Ebenfalls sind die Entwicklung und die Verbreitung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien, die Globalisierung, der Strukturwandel und eine Reihe anderer Faktoren die Auslöser und die Antriebskraft dieses immer weiter gehenden Wandels. Die Folgen sind veränderte Arbeitsprozesse, neue Unternehmensstrukturen und damit neue Arbeits- und Organisationsformen.Die Unternehmen reagieren mit einem Struktur- und Organisationswandel. An die Stelle starrer, bürokratischer Koordinierungsformen (Top-down) treten neue Organisationsformen. Diese bauen auf Selbständigkeit, Verantwortung und Eigeninitiative der Mitarbeiter und kennzeichnen sich u. a. durch flache Hierarchien, Dezentralisierung und Teamarbeit. Das Arbeitsleben der Menschen ändert sich rasant. Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verwischt zunehmend, man kann Arbeitsleben und Privatleben häufig nicht mehr trennen. Auf uns kommen neue Freiheiten, neue Anforderungen, aber auch neue Belastungen und Beanspruchungen zu. Durch die Entkopplung der Arbeit von den Faktoren Zeit und Ort wird die Arbeit immer mobiler und flexibler.
Doch ist die Flexibilität und Mobilität der Beschäftigten grenzenlos? Und wenn nicht, wo ist dann die Grenze? Wer legt sie fest? Ebenfalls müssen die Beschäftigten breitere Qualifikationen als bisher nachweisen. Außer fachlichen Kenntnissen werden soziale und kulturelle Kompetenzen, Eigeninitiative und Teamgeist zu Kernqualifikationen. Hier stellt sich die Frage, zu welchen zusätzlichen Belastungen können steigende Anforderungen und sich ändernde Qualifikationen führen? Auf diese und viele anderen Fragen soll die moderne Prävention Antworten finden.
Durch sich wandelnde Arbeits- und Organisationsformen (z. B. virtuelle Unternehmen und "neue Selbständigkeit") wird
den Beschäftigten die Sorge und Verantwortung für die eigene Gesundheit selbst übertragen. Hieraus ergeben sich auch
für den Gesundheitsschutz neue Aufgaben und Herausforderungen.
Fünf Schritte zur Kundenorientierung
Die berufsgenossenschaftliche Prävention muss mehr als in konventionellen Arbeitsformen die individuellen und zugleich komplexen Zusammenhänge von Arbeit berücksichtigen. Arbeit ist globaler geworden, findet häufig unabhängig von Raum und Zeit statt und hat sich insbesondere in ihrer inneren Struktur verändert. Dieser Wandel fordert damit besondere Kompetenzen von den Beschäftigten im Umgang mit diesen neuen Anforderungen.
Will Prävention hier erfolgreich sein, helfen nur am Bedarf einer Branche oder noch spezifischer eines Unternehmens orientierte Maßnahmen. Diese können ihre Wirkung in diesem spezifischen Umfeld dann voll entfalten. Kurz: Prävention, insbesondere bei neuen Arbeitsformen, muss maßgeschneiderte Lösungen zur Verfügung stellen, die sich mindestens an einer Branche orientieren.
Download
- BGI/GUV-I 8696 "Einsatz von bordeigenen Kommunika-tions- und Informations-systemen mit Bildschirmen an
Fahrerarbeitsplätzen"
(PDF, 837 kB) - Broschüre: Neue Formen der Arbeit - fünf Schritte
zur Kundenorientierung
(PDF, 1 MB) - Broschüre: Neue Formen der Arbeit - Begriffsbildung und Konsequenzen für das
Berufsgenossenschaftliche Handeln
(PDF, 611 kB)

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