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Titelseite des GHS-Spaltenmodells
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Fachbereich 1
Dr. Thomas Smola
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GHS-Spaltenmodell zur Suche nach Ersatzstoffen
Nach Gefahrstoffverordnung sollen Betriebe statt Gefahrstoffe möglichst Ersatzstoffe mit geringerem gesundheitlichen Risiko einsetzen. Als Hilfe bei der Beurteilung, welcher Ersatzstoff infrage kommt, hat das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) das Spaltenmodell entwickelt. Anhand nur weniger Informationen über die fraglichen Produkte können mithilfe dieser Tabelle die Ersatzstoffe beurteilt werden.
Mit dem schrittweisen Übergang vom bisherigen Einstufungs- und Kennzeichnungssystem für Gefahrstoffe zum Global Harmonisierten System der Einstufung und Kennzeichnung (GHS) musste auch das Spaltenmodell auf das GHS umgestellt werden. Da die neuen Gefahrenklassen nur sehr begrenzt mit den bisherigen Gefährlichkeitsmerkmalen übereinstimmen und sich bei einigen Gefahrenklassen die Einstufungsgrenzen verschieben, war eine Formalumstellung des Spaltenmodells auf das GHS nur bedingt möglich. Insbesondere die zahlreichen neuen physikalisch-chemischen Gefahrenklassen machten eine teilweise Neuentwicklung des Spaltenmodells unter GHS erforderlich.
Das GHS-Spaltenmodell (Stand: November 2011) steht mit Erläuterungen zum Download bereit.
Darüber hinaus bietet das IFA das Spaltenmodell nach dem alten Einstufungs- und Kennzeichnungssystem an.

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